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New Yorker Kaufhaus streitet mit Tierfutterversand um Namen

Ein Luxus-Modehaus fühlt sich von einem Hundekuchenversand in seinen Namensrechten verletzt. Dessen Chefin ist aber optimistisch, den Streit ohne Gericht und Namensänderung beilegen zu können.

New York. Ein New Yorker Luxus-Kaufhaus hat Ärger mit einem Hundekuchen-Versand. Die Bekleidungskette Saks Fifth Avenue habe den Tierfutterversand Snaks Fifth Avenchew aufgefordert, sofort seinen Namen zu ändern, sagte dessen Besitzerin Carrie Sarabella. Das Unternehmen, deren Gründerin und Chefin auch die einzige Angestellte ist, vertreibt über das Internet Gourmet-Tierfutter, das an Muffins und Cremetörtchen erinnert.

 

„Ich war schockiert, als ich den Brief von der Rechtsabteilung bekam“, sagte Sarabella. „Dabei wollte ich doch nur für Hunde sein, was Saks für mich ist: Ein Laden, auf den man nicht verzichten kann.“ Sie verstehe die Aufregung nicht, schließlich gebe es viele Firmen mit Parodienamen. Ein Ultimatum von Saks habe sie erst einmal verstreichen lassen. „Wir werden uns schon einigen. Schließlich ist es doch eigentlich das höchste Kompliment, parodiert zu werden.“ Saks äußerte sich am Montag zunächst nicht zu dem Fall. (dpa)